Wer coacht die Coaches?
Der Wahn der Berater, Coaches und Coachings für Coaches... wie viele Leute rechtfertigen auf diese Weise ihr Leben und streichen dabei mitunter beträchtliche Summen an Gebühren oder Fördergeldern ein, obwohl es bei nur um sie selbst geht?
Sind wir nich alle ein bisschen "Coach"?
Warum wollen gerade so viele Leute „Berater“ werden? Woher kommt all das Geld dafür? Warum ist manche Beratung, mit der ich selbst oft nichts anfangen kann, branchenmäßig etabliert und wird von Ministerien gefördert, während andere, echte Hilfe, nur unbezahlt und nebenbei von Freunden und Bekannten kommt? Lässt sich das nicht „pro forma“ auch institutstionalisieren, damit die Beratung
anerkannt wird als Arbeit, als etwas, das wirklich gut tut und positive Auswirkungen hat?
… und viele, die sich Berater, Lehrer, Trainer, Coaches nennen, die anderen auf ihrem Weg helfen wollen, Mediationen und Moderationen anbieten und auch genutzt werden von ihrem Umfeld, sind einkommens-auftragslos... oder besuchen selber Coachings... wer hilft den Helfern?
War kommt am Ende der ganzen Ausbildungs- und Helfershelferkette "heraus", "unten an" oder so?
Am Coachen eines anderen verwirklicht man sich selbst... auch Gründer eines "
alternativen Bildungsträgers" können dieses Prinzip nutzen und sich gegenseitig fit machen, sich coachen. Dabei darf nicht vergessen werden, dass jedes „Coaching“ auch für den „Coach“ ein Geschenk ist, etwas, das er „für sich“ tut. Das muss nicht in Geldform sein. Bei manchen Tauschringen gibt es diese beiderseitige Verrechnungsform bereits. In den wichtigsten Momenten, nämlich um die zu erreichen, die man selbst gern zu etwas befähigen möchte, MUSS Coaching verschenkt werden. Man denke nur an eigene Kinder und Freunde. Da würde ich doch keine Gebühr verlangen, weil es in meinem Sinne ist, dass meine Lieben „es schaffen“... also kann ich das auch umdrehen: nur „coachen“ und unterstützen, was wirklich in „meinem Sinne“ ist, das andere einfach lassen.
Es kommt darauf an, was wir weitergeben und dass es in einem angstfreien, ehrlichen Rahmen geschieht, wo wir offen miteinander reden können.
Daher gibt es verschiedene Ansätze, jetzt einen „
Alternative Bildungsträger“ und ähnliches zu gründen.